Hinter dem Horizont

Es blicken Augenpaare hinter den Horizont.

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Muss immer der Morgen wiederkommen?
Endet nie des Irdischen Gewalt?
Unselige Geschäftigkeit verzehrt den himmlischen Anflug der Nacht.
Wird nie der Liebe geheimes Opfer ewig brennen?
Zugemessen ward dem Lichte seine Zeit; aber zeitlos und raumlos ist der Nacht Herrschaft.

*****

Trägt nicht alles, was uns begeistert, die Farbe der Nacht?
Sie trägt dich mütterlich und ihr verdankst du all deine Herrlichkeit. Du verflögst in dir selbst - in endlosem Raum zergingst du, wenn sie dich nicht hielte, dich nicht bände, dass du warm würdest und flammend die Welt zeugtest.
Wahrlich, ich war, ehe du warst - die Mutter schickte mit meinen Geschwistern mich, zu bewohnen deine Welt, sie zu heiligen mit Liebe, dass sie ein ewig angeschautes Denkmal werde - zu bepflanzen sie mit unverwelklichen Blumen.

[Novalis, Hymnen an die Nacht, 1837]



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