Hinter dem Horizont

Es blicken Augenpaare hinter den Horizont.

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Das Ende der Zeit, das wir alle Jahrtausende lang gefürchtet haben, ist bereits gekommen.

Die so wahnsinnig gut durchdachte politische Ordnung ist nur noch ein schwarz-rot-brauner, schmieriger Einheitsbrei und egal, welches Bröckchen man sich heraus pickt, jedes stinkt genauso bestialisch wie alle anderen.

Glaube, Hoffnung und Vertrauen sind nur noch leere Worte, die kommerzialisiert und als Konsumlockstoffe missbraucht werden; die letzten Spuren von Liebe und Zuneigung sind alles, woran wir uns klammern wie Ertrinkende an einen Strohhalm. Wo nicht die Natur uns vernichtet oder Krankheiten sich wie die Ratten vermehren, dort bekriegen wir uns gegenseitig.

Wo sind die großen, ruhmreichen Herrscher von Einst? Sie sind nichtssagenden, unfähigen Politikern zum Opfer gefallen, die die alte, mühsam aufgebaute Ordnung zertrampelt und zerpflückt haben, bis niemand mehr sie durchblicken konnte und keiner weiß mehr einen Ausweg von diesen vielen schlauen Köpfen, die sich ihr Gehirn zermartern.

Politik und das wahre Leben haben kaum noch etwas miteinander zu tun und die ach so hoch gelobte und geschützte Meinungsfreiheit wird von allen Seiten beschnitten, so dass in Wahrheit jenen, die letztlich betroffen sind, eine Entscheidungsgewalt vorgegaukelt wird, die längst keine mehr ist. Während Menschen zu Tausenden qualvoll verenden, wird dort oben schmutzige Wäsche gewaschen und Entscheidungen werden ausgebremst.

Geld und Ansehen sind nun die höchsten Werte und selbst das Leben ist unbedeutend, wenn Habgier und Stolz im Spiel sind.

Was einmal Gott war, ist nur noch ein kleiner, leuchtender Stern, der vom schwarzen Himmel herabgestürzt ist und die Engel liegen tot und mit gebrochenen Flügeln in der Wüste, vergessen von all jenen, denen sie einst dienten.

Wir wollen nicht zurückkehren zum Wesentlichen, wollen nicht die Augen öffnen für das, was das Leben wirklich ausmacht, wollen aus Gewohnheit unsere Macht nicht wieder hergeben, nicht einsehen, dass wir in Wahrheit die Fäden längst aus der Hand gegeben haben.

Und ich sage euch: Das Ende der Zeit ist da, die neue Ordnung nimmt sich mit Gewalt, was ihr gehört. Und während wir uns in Bürokratie und Lügen verrennen, toben draußen die Elemente, tobt Wasser, Wind und Feuer und wir können nichts dagegen tun.

Die alten Könige werden zurückkehren und wir werden wieder lernen, dass unser Respekt allein der Natur gebührt, denn sie hat uns geboren und sie wird es nicht versäumen, uns zu erziehen.



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