Hinter dem Horizont

Es blicken Augenpaare hinter den Horizont.

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Da war ein Stern mitten in dunkelster Nacht,
hat mich unverhofft um mein Leben gebracht.
Mich an sich gezogen, gehalten, umfangen,
gab mir sich und begann, mich zu verlangen.

Goss Blut dorthin, wo nur Eis übrig war
erschuf mich neu, stark, mutig, frei sogar.
Wo mein Herz war, brennt seitdem sein Licht
für immer, hat er gesagt und ich glaube ihm nicht.

Wie, denke ich, könnten Menschen es wagen,
solch ein Meer aus purem Glück zu ertragen?
Nun frag ich mich jeden Tag, wie mir geschieht,
ich hab' - seit ich bin - noch nie so sehr geliebt.

25.10.09 12:48


Wie sehr sie doch schmerzen,
diese Geschichten ohne Ende -
beständig sickert mein Herzblut
aus nie verheilenden Wunden.

Ich reiße sie immer wieder auf,
sehnsüchtig nach Was-nicht-mehr-ist
und weigere mich, es einzugestehen,
ich will mich nicht geschlagen geben!
23.10.09 23:03


nothing else matters.
21.10.09 18:29


Die Königin hat den Mantel fest um sich geschlungen und die Flammen spiegeln sich zuckend in ihren Augen, während ich mit einem dürren Zweig in der Glut herumstochere, so dass leise knisternd eine Unzahl kleiner Funken in den Nachthimmel aufsteigt. Die Hitze brennt auf meinem Gesicht, während der Nachtwind kalte Schauer über meinen Rücken jagt. "Es war eine völlig banale Situation", erinnere ich mich dabei plötzlich und ich starre ins Feuer, ohne es wirklich zu sehen. Die Königin blickt auf, lautlos - ich weiß, dass sie es tut, selbst ohne hinzusehen. Ich dagegen schließe die Augen und lasse die Erinnerung so klarer werden.

"Ich habe seine Nähe tatsächlich körperlich gespürt, obwohl wir uns nicht berührt haben, nicht einmal annähernd. So etwas habe ich noch nie erlebt." - "Was meinst du damit?", fragt sie mit sanfter Stimme, leise, ohne dabei die Bilder zu stören, die ich gerade noch einmal durchlebe. Unwillkürlich seufze ich. "Es war, als würde er mich doch berühren, so, als ginge sein Selbst weit über seinen Körper hinaus und hat mich am Arm gestreift - nein, nicht nur gestreift. Es war einfach da, wir waren so... verbunden. Und ich könnte schwören, mir schlug das Herz bis zum Hals. Ich musste mich zwingen, ihn nicht anzusehen..." Ich blinzle und schaue verlegen zur Königin hinüber, die aber, wie ich es erwartet habe, kein bisschen überrascht oder belustigt zu sein scheint.

"Es ist wieder da, dieses Gefühl, nach so vielen Jahren.", füge ich schließlich leise hinzu und breche kleine Stücke von dem dürren Zweig ab, die ich eins nach dem anderen ins Feuer werfe. "Aber dieses Mal ist es kein Traum." Die Königin lächelt und nun ist es das Mondlicht, das ihre Augen in weiches Silber taucht. "Trotzdem habe ich Angst, ist das nicht verrückt? Was, wenn er es nicht gespürt hat..." Ein Windstoß fährt sacht in die Flammen und lässt sie für wenige Augenblicke höher schlagen. "Ist das denn wirklich so wichtig?", erwidert sie, zwinkert und ihre Stimme ist nur noch ein Flüstern, als sie plötzlich verschwunden ist. "Lass ihn einfach dein Engel sein."
21.10.09 13:31


Es ist der beständige, süße Schmerz von Liebe,
der aus jenen winzigen, glücklichen Momenten*
einen endlosen Ozean aus purem Gold zaubert.



* Augen-Blicke, goldene
Worte, süße, Lippen
und diese Stimme, endlos.
27.9.09 14:32


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